Wallraf und wir. Eine Stadt (er-)findet ihren ‚Erzbürger‘
Über die Publikation
Viele verschiedene Rollen wurden Ferdinand Franz Wallraf zugeschrieben: Die eines (Universal-)Gelehrten, eines Lehrers, eines Sammlers und schließlich natürlich eines Stifters – verwirklicht vor allem durch sein drittes Testament aus dem Jahr 1818. Ganz wesentlich wird Wallraf aber als ein „echter Kölner“ aufgefasst, der in seinem politischen Profil, in seinem Humor und in seinem ganzen Wesen die Stadt Köln repräsentiert, ja geradezu verkörpert habe. Das ist eng verbunden mit der Titulierung Wallrafs als ‚Erzbürger‘ der Stadt, die deshalb hier genauer untersucht wird.
Immer wieder wurde der ‚Erzbürger Wallraf‘ seinen Mitbürger*innen zum Vorbild erklärt und für die kulturelle Selbstvergewisserung der Stadt Köln adressiert. „Wir“ Kölner*innen heute können in diesem Sinne Wallraf als einen Grundstein der Kölner Stadtgeschichte am Beginn der Moderne heben – nicht zuletzt, um über unser eigenes Verhältnis zu Köln neu nachzudenken. Auch dazu soll diese Publikation anregen!
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