Virtuosen der Öffentlichkeit? Friedrich von Gentz (1764-1832) im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit
Über die Publikation
Ein Virtuose, Kritiker, Querdenker oder gar die Edelfeder Metternichs – die Umschreibungen Friedrich von Gentz‘ sind so zahlreich und unterschiedlich wie die Anzahl seiner Briefpartner. Allesamt lassen sie sich im Begriff des „Intellektuellen“ bündeln, der, obgleich erst später im Zuge der Dreyfus-Affäre entstanden, wie kein anderer geeignet erscheint, um den Typus des Meinungsmachers à la Gentz in der politischen Öffentlichkeit zu erfassen. Diese Publikation ist das Ergebnis eines Workshops, den der Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit und das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) Essen im März 2015 zur Verortung Friedrich von Gentz‘ im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit gemeinsam ausgerichtet haben.
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Kapitel
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Intellektuellenkommunikation als Forschungsfeld
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Von Berlin nach Wien – Friedrich von Gentz als intellektueller Grenzgänger
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Die Revolution kehrt zurück – "Le Constitutionnel", die Pariser Presse und Friedrich von Gentz (1815-1830)
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Die Korrespondenz des Friedrich von Gentz mit dem Internuntius Franz Freiherr von Ottenfels-Gschwind in den Jahren 1822-1825
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Thomas Jefferson als Virtuose der Öffentlichkeit? Politiker-Intellektuelle in Nordamerika zur Revolutionszeit
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James Backhouse und George Washington Walker als Protagonisten der öffentlichen Debatte um die Reform des Strafvollzugs im kolonialen Australien
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Berliner 'Intellektuelle' um 1800. Eine kontroverse Kategorie und ihre Anwendbarkeit im digitalen Zeitalter
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'Digitale Intellektuelle': Ego-Dokumente und Selbstzeugnisse in digitalen Datenbanken
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Friedrich von Gentz (1764-1832) ‒ ein Intellektueller avant la lettre? Beobachtungen anhand der Quellenpublikation "Gentz digital"

